Gerade erst fängt die Öffentlichkeit ganz langsam an, sich mit dem Gedanken an eine Blockchain anzufreunden – und jetzt soll diese schon wieder veraltet sein? Das behaupten jedenfalls Anhänger der neuen Kryptowährung IOTA, die statt auf Blockchain auf ein sogenanntes Tangle setzt. Heißt es nun „Auf Wiedersehen Bitcoin“ und ist IOTA die digitale Währung der Zukunft? Einiges spricht dafür, doch auch den Sorgen der Kritiker sollte Gehör verschafft werden. Hier finden Sie einen Überblick der wichtigsten Fakten über IOTA.

 

Internet of Things – die totale Vernetzung

Internet of Things

Um IOTA zu verstehen, ist das Verständnis eines der Konzepte der Zukunft elementar: Die Kommunikation zwischen Maschinen. Mittlerweile sind alle elektronischen Geräte mit einem elektronischen Chip ausgestattet, der zurzeit meist lediglich die Überwachung wichtiger Funktionen übernimmt. Doch die Relevanz der elektronischen Ausstattung wird zunehmen. Die Vision ist eine drahtlose Kommunikation zwischen Geräten aller Art über das Internet of Things, das „Internet der Dinge“.

Und so könnte es aussehen: Sie bereiten sich am Morgen Frühstück aus Zutaten zu, die der Kühlschrank eigenständig bestellt hat. Dann werden Sie von einem selbstfahrenden Auto, welches mit den anderen Wagen auf der Straße in Kontakt steht, auf schnellstmöglichem Wege zu Ihrer Arbeit transportiert. Währenddessen reguliert sich die Temperatur im Haus selber, die Heizung kommuniziert mit der Klimaanlage. Sie können es sich vorstellen? Gut. Denn das zumindest scheint die Zukunft zu sein – und auch die Grundlage der Kryptowährung IOTA.

 

Wozu brauchen Geräte eine Kryptowährung?

Drei Gedankengänge spielen bei der Entwicklung der Kryptowährung IOTA und der speziellen Technologie eine große Rolle. Zum einen gibt es derzeit kein einheitliches System, über das Auto, Kühlschrank und Co miteinander kommunizieren können, sondern jeder Hersteller rüstet seine Produkte mit anderer Software aus.

Zweitens kommt das Problem ins Spiel, wie im Internet of Things gezahlt wird. Gibt es eine Standard-Einheit wie US Dollar oder Euro? Dann würden Faktoren wie die Umrechnung bei wechselnden Kursen und politische Machtspiele zum Problem werden.

Zu guter Letzt darf die Datenspeicherung und -bearbeitung nicht vergessen werden. Denn damit tausende Geräte gleichzeitig kommunizieren können und gar miteinander agieren können, ist große Rechenleistung erforderlich, die jede Sekunde zur Verfügung gestellt wird. Doch nur so kann ein Internet der Dinge in Echtzeit funktionieren, weshalb Menschen auf der ganzen Welt dazu gebracht werden müssen, an dem Projekt teilzunehmen.

Wie diese drei Probleme gelöst werden können? Laut David Sønstebø, dem Erfinder von IOTA, liegt die Antwort in seiner Kryptowährung und dem von seinem Team entwickelten System.

 

So funktioniert die Kryptowährung IOTA

Anders, als es etwa bei der bekanntesten digitalen Währung Bitcoin oder auch bei Ethereum der Fall ist, basiert IOTA nicht auf einer Blockchain. Vergleichbar ist das Netzwerk trotzdem. Es soll einen einheitlichen Standard der Kommunikation für das Internet der Dinge etablieren und so das erste Problem aus der Welt schaffen.

Die Frage nach der Währung ist auch schnell beantwortet. IOTA soll das virtuelle Zahlungsmittel der Zukunft heißen, eine Kryptowährung, dessen Anzahl schon von Beginn an feststeht und die deshalb auch nicht etwa durch IOTA Mining hergestellt werden kann. Doch trotzdem können auch Sie an der Entwicklung des Netzwerks, ähnlich wie beim Bitcoin Mining, finanziell teilhaben – denn hier kommt der dritte und wahrscheinlich wichtigste Punkt, die Erfindung einer dezentralen Datenverarbeitung in Echtzeit, ins Spiel.

Während IOTA Coins nur das Begleitprodukt seiner Erfindung sind, wird David Sønstebø in erster Linie mit seiner Erfindung eines einheitlichen Netzwerks für Transaktionen im Internet der Dinge. Der Unterschied zur Blockchain besteht in technischen Feinheiten, es handelt sich nämlich nicht um Blocks, die durch Bitcoin Mining entstehen, sondern durch eine Reihenfolge an direkten Transaktionen, die das System ausmachen.

Genau gesagt können Sie direkt an der Funktion des sogenannten Tangle, einer Alternative zur Blockchain, mitwirken. Das Prinzip ist denkbar einfach. Da auch bei IOTA nicht etwa Banken die Vermittlung zwischen zwei Parteien einnehmen sollen, sondern die Sicherheit in der Dezentralisierung liegt, wird eine Kontrollfunktion benötigt. Und so funktioniert es: Sie wollen eine Transaktion tätigen. Damit dies gestattet wird, müssen Sie erst zwei andere Transaktionen beglaubigen. Dies gestatten Sie durch das simple Bereitstellen von Rechenleistung, die für diese zwei Transaktionen benötigt wird – man kann also nicht direkt von IOTA Mining sprechen. Trotzdem sollte ersichtlich werden, wieso eine Vielzahl an teilnehmenden Menschen und Geräten benötigt wird, um ein funktionsfähiges Internet der Dinge zu erstellen.

Wie, wo und warum in IOTA investieren

Mit dem komplett dezentralen Ansatz von IOTA will David Sønstebø den Weg für flüssige Transaktionen im Internet of Things ebnen. Hier könnte der Schlüssel zum Erfolg für IOTA liegen:

  • Das Internet der Dinge wächst und braucht ein einheitliches System für Transaktionen
  • IOTA ist neu, wird aber schon von Technik-Giganten unterstützt
  • Noch in der Beta-Version, doch das Potential und damit der mögliche Gewinn ist hoch

Zum jetzigen Zeitpunkt können Sie verschiedene Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum in IOTA umtauschen, etwa auf den beliebtesten Online-Trading-Plattformen wie Kryptowährungen.

Wenn Sie das Risiko nicht scheuen und an die Zukunft des Internets der Dinge glauben, ist IOTA eine sinnvolle Investition – probieren auch Sie es aus!

 

Kaufen Sie hier Bitcoin, Ethereum und Co:

Anycoin*Coinbase*

Tauschen Sie hier ihre Bitcoins oder Ethereum gegen IOTA und andere Altcoins.

          binance*ethfinex*