Bitcoin, Ethereum und nun auch noch Ripple Coins – da fällt der Überblick nicht unbedingt leicht. Der Erfolg der Kryptowährungen zeigt sich in der ansteigenden Anzahl an verschiedenen Anbietern, die als digitales Zahlungsmittel den Markt erobern und eine bestimmte Sparte revolutionieren wollen. Während für die Öffentlichkeit scheinbar jede digitale Währung die gleiche Funktion erfüllt, gibt es doch große Unterschiede in den dahinterstehenden Ideen. Wir wollen deshalb hier klären, was das Ripple Netzwerk ausmacht und ob es sich für Sie lohnt, hier Geld anzulegen.

 

Ripple und andere Kryptowährungen – Unterschied in der Entwicklung

Im Artikel über Ethereum haben wir bereits die Unterschiede zwischen Bitcoin und Ether Coins erklärt – hier finden Sie den Text in voller Länge. Nun kommt also auch noch Ripple ins Spiel, eine Kryptowährung, die sich auf den ersten Blick nicht von den beiden anderen unterscheidet. Tatsächlich sind die Unterschiede, gerade von Bitcoin, gravierend.

Alle Kryptowährungen, die derzeit den weltweiten Markt aufmischen, basieren auf der sogenannten Blockchain Technologie. Dabei handelt es sich um eine Möglichkeit, Daten auf globalen Servern dezentral verarbeiten zu lassen. Im Austausch für die bereitgestellte Rechenleistung bekommen Menschen, die ihre PCs für Bitcoin und Co arbeiten lassen, einen kleinen Anteil an der Transaktion – das sogenannte Bitcoin Mining.

Das ist bei Ripple Coins anders. Es gibt zum Beispiel kein Ripple Mining, aus dem einfachen Grund, dass es keine Ripple Blockchain gibt. Diese ist auch nicht nötig. Denn statt der ständigen Erzeugung der Währung, wie es etwa bei Bitcoins der Fall ist, existieren bereits alle Ripple Coins, die jemals produziert werden sollen. 100 Milliarden lautet die magische Zahl, von denen allerdings nur etwa die Hälfte bereits auf dem Markt ist. Neue Kapazitäten werden von Zeit für Zeit freigegeben und haben dementsprechende Auswirkungen auf den Ripple Kurs. Anstelle der Blockchain steht eine große Datenbank, die allerdings durch technische Finessen extrem schnelle und direkte Transaktionen erlaubt.

 

Die Grundidee – Wer steht hinter Ripple?

Anders als bei Bitcoin und Ethereum ist auch die Dezentralisierung und die Idee anders zu bewerten. Während Bitcoin mittlerweile aus einem Netzwerk von Millionen von Nutzern steht, die durch ihre Aktionen das System gestalten und entwickeln, gibt es bei Ripple einen ganz klaren Verantwortlichen.

Das Unternehmen, welches das Ripple Netzwerk in die Wege geleitet hat, heißt Ripple Labs. Hier wurde das Konzept der Ripple Coins erdacht – mit einem klaren Ziel: Das Bezahlsystem vollkommen transparent, günstig und unkompliziert zu machen. Das klingt auf den ersten Blick sehr nach der Idee hinter Bitcoin, einer virtuellen Währung, die US Dollar, Euro und Co im Internet ablösen soll und genauso für Anonymität, faire Gestaltung und direkte Transaktionen steht.

Doch Ripple ist anders. Zwar handelt es sich auch um ein Peer-to-Peer-System, leitet also Transaktionen direkt vom Käufer zum Verkäufer weiter, ohne den Zwischenschritt der Banken zu gehen. Im Gegensatz zu Bitcoin allerdings sollen Ripple Coins keineswegs die traditionellen Währungen ablösen, sondern entstehen nur als Begleiterscheinung einer Entwicklung, die das Bezahlsystem im Internet drastisch vereinfachen sollen.

 

Ripple – Bitcoin für Banken?

Von einigen verschrien, von anderen sicherlich dafür gefeiert, wird Ripple auch als Bitcoin für Banken bezeichnet. Der Hintergrund? Das Ripple Protokoll, also das System, welches die Transaktionen innerhalb des Netzwerks erlaubt, vereinfacht Zahlungen in den wesentlichen Faktoren Kosteneffizienz und Dauer. Transaktionen werden innerhalb weniger Augenblicke direkt überwiesen.

Die Kontroverse liegt genau darin. Denn die Ripple Labs konzentrieren sich nicht, im Gegensatz zu Bitcoin, auf eine Erstellung einer komplett dezentralen und sich selbst regulierenden Kryptowährung. Vielmehr handelt es sich hierbei um eine Finanzdienstleistung, die die Zahlungen vereinfacht und dieses System revolutionieren könnte – weshalb es von Banken gefeiert wird und auch schon Anwendungen findet. Das Ripple Protokoll vereinfacht also einerseits Transaktionen, ist andererseits aber auch nicht zur Gänze losgelöst von der Kontrolle von wirtschaftlichen Institutionen wie Banken oder PayPal, so wie es der Anspruch von Bitcoin ist. Es wird, wenn auch in geringerem Maße, noch Immer auf die vermittelnde Funktion einer Bank vertraut, statt sich von dieser komplett zu lösen. Dementsprechend groß ist der Einfluss des Entwicklers Ripple Labs und auch der Banken, die in die Kryptowährung investieren.

 

In Ripple Coins investieren – Pro und Contra

Sind Sie nun vollends verwirrt, ob nun eine Investition in das komplett dezentrale System der Bitcoins oder in die leicht kontrollierte, verbesserte Welt der Transaktionen im Ripple Protokoll besser ist? Keine Sorge, beide digitalen Währungen haben ihre Vor- und Nachteile.

Einer der wesentlichen Grüne für die Investition in Ripple XRP (die korrekte Bezeichnung der Kryptowährung XRP, umgangssprachlich: Ripple Coins) ist die enge Verbindung zu den globalen Banken. Die Idee hinter Bitcoin wird von Kritikern oftmals als utopisch oder unserer Zeit voraus verschrien, da Dezentralität und fehlende Kontrolle in ein großes Chaos münden könnten. Wenn allerdings, wie es bei Ripple der Fall ist, Banken hinter einem Finanzprodukt stehen, ist die Nützlichkeit und Anwendbarkeit dessen nicht zu bestreiten. Auch die Technologie wird durch die Investitionen der Banken noch verfeinert und damit noch wertvoller werden.

Wer allerdings zu lange zögert, der könnte leer ausgehen. Da wie angesprochen nur maximal 100 Milliarden Ripple Coins freigegeben werden und die Relevanz der virtuellen Währung Tag für Tag steigt, ist nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage auch ein dramatischer Preisanstieg zu erwarten. Geben die Ripple Labs nicht noch mehr XRP frei, könnte die Kryptowährung bereits in wenigen Jahren für Normalsterbliche unbezahlbar und somit ein Investitionsobjekt für Banken oder Superreiche werden.

 

Ripple XRP im Online Wallet

Sind Sie dabei, sich ein E-Wallet anzulegen, dann ist Ripple sicher eine hervorragende und langfristige Ergänzung Ihres Portfolios. Auf verschiedenen Online-Plattformen können Sie die Kryptowährung XRP kaufen und damit traden.

Was für eine schnelle Investition in Ripple Coins spricht:

  • Beteiligung der Banken lässt Wertzuwachs erwarten
  • Weniger utopische Variante der Bitcoins verspricht sicherere Entwicklung
  • Begrenzung auf 100 Milliarden kreiert teureres Angebot bei steigender Nachfrage

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Kryptowährung, das ist nicht nur Bitcoin. Ganz im Gegenteil – digitale Währungen aller Art, die nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage online unabhängig von Banken gehandelt werden, erleben gerade einen echten Hype. Doch wie funktioniert eigentlich die Blockchain Technologie, die hinter dem System steckt, und wozu genau brauchen wir ein digitales Zahlungsmittel?

 

Die Geschichte der Kryptowährung – Wer ist Satoshi Nakamoto?

Um die heutige Lage auf dem virtuellen Geldmarkt in seiner Gänze zu verstehen, müssen wir uns auf die Spuren der ersten Kryptowährungen begeben

Ein Name, um den wir dabei nicht herumkommen, ist Satoshi Nakamoto. Er gilt als Erfinder der Kryptowährung Bitcoin und der gesamten Idee, die dahintersteckt. Doch Satoshi Nakamoto gibt es gar nicht – jedenfalls nicht direkt. Denn der Name ist lediglich ein Pseudonym, die sich eine unbekannte Person oder gar eine Gruppe gegeben hat, die hinter der Entwicklung des virtuellen Geldes steht. Bis heute ist die Identität ungeklärt, obwohl es einige Hinweise gibt, die wenig überraschend entweder in Richtung Silicon Valley oder asiatisch-pazifischen Raum weisen.

2008, also vor über einem Jahrzehnt, ist Satoshi Nakamoto mit seiner Idee „Bitcoin“ an die Öffentlichkeit gegangen. Dabei ging es ihm im Wesentlichen gar nicht darum, ein digitales Zahlungsmittel zu erfinden, welches heute als eine der heißesten Wertanlagen gehandelt wird. Vielmehr hat er, sie oder die Gruppe sich daran versucht, ein von Banken unabhängiges Zahlungssystem zu entwickeln. Wissenschaftler aus allen Fachrichtungen sind daran bis zu diesem Zeitpunkt an der einen oder anderen Hürde gescheitert.

Doch Satoshi Nakamoto, der sich wohl oder übel mit Informatik bestens auskennen muss, gelang es, indem er ein dezentrales Netzwerk einrichtete, welches die enormen Datenmengen unabhängig von einer zentralen Instanz verarbeiten kann. Denn genau darum geht es den Anhängern der Kryptowährung – Unabhängigkeit von der Macht der globalen Banken.

 

Die Idee hinter der Kryptowährung – Brauchen wir digitale Währungen?

Nun stellen Sie sich wahrscheinlich die Frage aller Fragen, die sich auch der Großteil der Öffentlichkeit stellt, wenn die Diskussion über ein digitales Zahlungsmittel erneut entflammt: Wieso?

  • Wieso brauchen wir digitale Währungen – ich kann doch auch so online bezahlen?
  • Wieso ist Unabhängigkeit von den Banken eine gute Sache?
  • Wie lässt sich der virtuelle Markt kontrollieren?

Um diese Fragen zu beantworten, reicht es natürlich nicht, sich nur oberflächlich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Vielmehr müssen die Mechanismen, die Grundlagen und die Ideen der Kryptowährungen verstanden werden, um sich ein Urteil über den Nutzen und die Risiken von Bitcoin und Co zu erlauben. Leider herrschen in der Öffentlichkeit – und sogar unter den wichtigsten Entscheidungsträgern der Politik und Wirtschaft – große Wissenslücken, die eine so wichtige Diskussion über die genannten Themen unmöglich machen. Doch es ist so wichtig, sich eine fundierte Meinung zu verschaffen, denn es handelt sich nicht umsonst um eine der relevanten Grundsatzdiskussionen, die wir im 21. Jahrhundert führen müssen:

Wie lässt sich das globale Geldsystem fair, transparent und kontrolliert gestalten?

 

Die Vorteile von Kryptowährungen – das sagen Befürworter

So sehr die Sorgen über digitale Währungen berechtigt sind, so sehr müssen wir uns einen Überblick über die Idee hinter Bitcoin, Ethereum all den anderen virtuellen Zahlungsmitteln verschaffen. Denn nicht nur Satoshi Nakamoto, sondern auch Millionen anderer Investoren, Politiker und sogar moderner Philosophen setzen auf ein digitales Zahlungsmittel, welches unsere Zukunft gestalten wird.

Wie bereits angesprochen, konnten unbekannte Entwickler ein System errichten, welches eine Zahlung zwischen Anwendern erlaubt, die direkt von einer Person zur anderen übermittelt wird – ohne die vermittelnde Funktion einer Bank oder einer anderen Institution, die wenigstens für einen Bruchteil einer Sekunde einen Blick auf die Transaktion werfen kann.

Diese Unabhängigkeit bildet die Grundlage des gesamten Systems. Denn hieraus entstehen Vorteile, die das System Geld auf der ganzen Welt revolutionieren könnten. Durch den verkürzten Weg vom Käufer bis zum Empfänger des Geldes wird ein gewaltiger Verwaltungsapparat überflüssig. Das macht die Transaktionen, von denen global gesehen täglich mehrere Milliarden getätigt werden, um ein Vielfaches einfacher und auch sicherer. Denn je kürzer der Weg zwischen der einen und der anderen Partei, desto weniger kann mit dem Geld passieren.

 

Mehr Macht den Menschen durch digitale Währungen?

Auch ein ganz klassischer finanzieller Aspekt wird häufig genannt. Denn da, wo Banken nicht mehr die vermittelnde Rolle einnehmen, entfallen auch Transaktionsgebühren. Bezahlvorgänge werden für den Verbraucher deutlich billiger – auch, da die Banken keinen Gewinn aus den häufig überteuerten Transaktionsgebühren mehr schlagen können.

Ein weiterer Punkt betrifft die Kontrolle der Banken – und hier wird es grundsätzlich. Denn die Verteilung des Geldes, da sind sich die meisten Menschen einig, ist global gesehen nicht fair. Banken und andere mächtige Institutionen häufen gewaltige Summen an, während die große Masse der Menschen an der Verteilung des Geldes leer ausgeht. Geld ist Macht – das heißt, dass die Banken immer mehr Macht über uns gewinnen, während der Bürger sich einer verstärkten Kontrolle ausgesetzt wird. Je nach Lesart gewinnt dieses Problem auch heute noch an Bedeutung. Wie soll die Zukunft des Geldsystems aussehen – Macht den Menschen oder Kontrolle durch die Banken?

Diese Thematik ist besonders in autoritären Regimen, in denen die Banken vom Staat geleitet werden, ein Dauerbrenner. Denn hier sieht sich der Bürger nicht nur der Kontrolle eines profitorientierten Unternehmens, sondern vielleicht gar der ideologisch motivierten Willkür eines Herrschers ausgesetzt. Die Macht, die von Kryptowährungen ausgehen und die Kontrolle des Staats aushebeln kann, sah man etwa in den vergangenen Jahren im Verbot der Kryptowährung Bitcoin in China.

 

Sorgen vor Risiken der Kryptowährung – sind sie berechtigt?

Natürlich ist auch das System der digitalen Zahlungsmittel nicht unumstritten. Sorgen herrschen hier vor allem vor angeblichen Sicherheitslücken des Systems. Durch die fehlende Kontrolle durch Banken und Institutionen sei die Sicherheit des Geldes für den einzelnen Menschen nicht gewährleistet – und was erst, wenn das System von böswilligen Hackern ausgenutzt wird?

Hieran streiten sich die Geister. Doch zumindest das Hacker-Argument lässt sich leicht entkräften. Denn auch, wenn nicht sogar besonders, die Banken sind vor Angriffen auf ihr System nicht geschützt. Bitcoin und Co gelten sogar als besonders sicher, denn durch die dezentrale Verarbeitung der Daten und willkürlich beim Bitcoin Mining erarbeitete Codes machen es Hackern schwer, einen koordinierten Angriff auf das gesamte Netzwerk aus Millionen von Servern zu starten.

Auch die Anonymität der Bezahlung ist Grund für Bedenken. Schließlich können Verbrecher digitale Währungen verwenden, um völlig unkontrolliert von Gesetzen, Banken und Staat ihre Geschäfte abzuwickeln.

Dieses Argument gegen Kryptowährungen findet man ähnlich in der Diskussion um das sogenannte Darknet. Während es sicher seine Berechtigung hat, ist auch die andere Seite der Medaille zu beachten. Denn die Anonymität könnte der Schlüssel zu mehr Menschenrechten sein. Abseits von staatlicher Überwachung können Menschen, die etwa aufgrund politischer Gründe verfolgt werden, auf ein faires Geldsystem zurückgreifen – vergleichbar mit der anonymen Kommunikation und Koordination von Demonstrationen im Darknet.

 

Risiken und Vorteile von Kryptowährungen im Überblick

Vorteile:

  • Schnelle, direkte und günstige Transaktionen
  • Unabhängigkeit von der Kontrolle durch Banken, gerade in fragilen Staaten
  • Sicherheit durch dezentrale Einrichtung
  • Liberale Preisentwicklung durch Prinzip von Angebot und Nachfrage
  • Zunehmende Relevanz in Zukunft – hohe Gewinne bei Investitionen möglich

Risiken:

  • Fehlende Kontrolle durch Banken?
  • Unsichere Preisentwicklung in der Zukunft
  • Kryptowährung als anonymes Zahlungsmittel für Verbrecher

 

Blockchain Technologie und Bitcoin Mining – so entsteht Kryptowährung 

Trotz der relativ simplen Entstehungsweise von Kryptowährungen schrecken viele Menschen vor der Beschäftigung mit den Grundlagen zurück. Dabei reicht für die Betrachtung der digitalen Währungen ein ganz einfaches Verständnis von der Funktionsweise und der Entstehung von Kryptowährungen, während die genaue technische Einrichtung einer Blockchain für Anfänger sicherlich nicht die wichtigste Wissensgrundlage bilden muss.

Wichtig zu wissen ist, wie Bitcoin auf Grundlage der Blockchain Technologie entsteht. Letztere bezeichnet ganz einfach, dass die Informationen, also Datensätze über Transaktionen, in einem sogenannten „Block“ gespeichert werden. Die Erstellung und Verarbeitung dieser Daten erfolgt dabei dezentral über Rechner weltweit und kann von jedem Teilnehmer des Netzwerks verfolgt werden – die Grundlage für transparente Transaktionen.

Damit das System funktionieren kann, ist Rechenleistung als Kapazität für die Verarbeitung von Daten notwendig. Das sogenannte Bitcoin Mining bezeichnet nichts anderes als die Bereitstellung von Rechenleistung im Austausch gegen einen Teil der Wertschöpfung. Vereinfacht gesagt: Sie lassen Ihren Computer an der Blockchain arbeiten und bekommen dafür einen klitzekleinen Anteil eines Bitcoins pro verarbeiteter Datenmenge.

Deshalb steigt der Erfolg der Blockchain Technologie auch exponentiell mit den Teilhabenden – denn je mehr Rechenleistung verfügbar ist, desto mehr Transaktionen sind möglich. Der Wert eines Bitcoins wird dabei durch Angebot und Nachfrage ermittelt – je nach dem, wie viel Rechenleistung gerade verfügbar oder wie viele Transaktionen verarbeitet werden müssen.

 

Für Kryptowährungen ein Konto eröffnen – lohnt es sich?

Ein Ende des Erfolgs der Kryptowährungen ist nicht in Sicht. Wenn Sie am Gewinn teilhaben wollen, könnte es sich bei einer stetigen Entwicklung von Bitcoin und Co durchaus lohnen, auch jetzt noch ein Konto zu eröffnen.

Am einfachsten geht dies, indem Sie auf eine der vielen Bitcoin-Plattformen einen Account einrichten. Hier können Sie innerhalb weniger Minuten mit Bitcoins handeln – und das zu geringen Transaktionsgebühren und vollkommen transparent.

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Mit Bitcoin Geld zu verdienen scheint die einfachste Methode zu sein, um heutzutage reich zu werden – den Eindruck könnten Sie jedenfalls bekommen, wenn Sie ein paar der selbsternannten Gurus reden hören. Doch so leicht ist das natürlich leider nicht. Denn auch beim Handel mit Kryptowährungen gibt es einige Fettnäpfchen, in die Sie treten könnten, und verschiedene Arten, sich ein gewisses Einkommen zu erarbeiten.

Sie wollten schon immer einmal wissen, wie Sie mit Bitcoin Geld verdienen können, was es mit Bitcoin Mining auf sich hat und wie Sie die digitale Währung am effektivsten einsetzen können, um Ihren Gewinn zu maximieren? Wir stellen Ihnen die effizientesten Methoden 2018 vor und geben Ihnen wertvolle Tipps, um in den Handel mit Kryptowährungen einzusteigen.

 

Wie Bitcoin funktioniert – Blockchain und Mining

Sie haben bestimmt mindestens eine Person in Ihrem Freundeskreis, die einmal in Bitcoin investiert hat und seitdem von der Zukunft der Transaktionen, der Blockchain und den endlosen Möglichkeiten des Bitcoin Minings schwärmt. Doch wenn Sie ihn oder sie bitten, doch einmal das System hinter der bekanntesten Kryptowährung zu erklären, sodass es jeder versteht, kommen die meisten ins Stottern. Dabei ist es so wichtig, nicht nur auf unverschämtes Glück und ewig steigende Kurse zu setzen, sondern sich auch mit der Materie auseinanderzusetzen, um sich Hintergrundwissen anzueignen und daraufhin eine passende Strategie zu entwerfen. Wie Bitcoin genau funktioniert, haben wir im Detail im Artikel „Bitcoin – was steckt dahinter?“ erörtert. Lesen Sie hier und lernen Sie die Grundlagen!

Im Grunde genommen handelt es sich beim Bitcoin Netzwerk um ein System, welches die Rolle der Bank überflüssig werden lässt. Das Ziel der anonymen Entwickler unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto war schon im Jahr 2008, die Macht der Banken einzuschränken, indem Transaktionen von nun an Peer-to-Peer, also direkt von Käufer zu Verkäufer, begangen werden. Dadurch umgehen Sie als Privatperson hohe Kosten durch Transaktionsgebühren. Quasi als Begleiterscheinung ist eine einheitliche und digitale Währung herausgesprungen – der Bitcoin.

Da keine Bank oder zentrale Institution die Kontrolle über die Transaktionen behalten soll, muss ein anderer Weg her, um die Rechenleistung für die zu verarbeitenden Daten bereitzustellen. Hier kommt die Blockchain ins Spiel. Alle Datenpakete werden verteilt über Server und Computer von Unternehmen und Privatpersonen auf der ganzen Welt verarbeitet – ein dezentrales Netzwerk also, in dem jede Stimme gleich viel zählt.Als Anreiz dafür, dass Sie Rechenleistung in Form Ihres PCs zur Verfügung stellen, erübrigt Ihnen die Blockchain einen kleinen Anteil des virtuellen Zahlungsmittel. Sie erarbeiten sich also Transaktion für Transaktion Ihren ersten Bitcoin, dessen Gegenwert in Ihrem Wallet gespeichert wird. So weit, so gut.

 

Die 2 Arten, mit Bitcoin Geld zu verdienen

Die Idee hinter Bitcoin Mining dürfte nun also klar sein. Sie stellen Rechenleistung zur Verfügung und erhalten dafür Bitcoins, oder zumindest kleine Anteile davon. Doch diese Variante ist mühselig und dauert vielen Leuten, gerade denen, die nur den heimischen PC zur Verfügung haben, einfach zu lange.

Zum Glück hat sich noch eine andere Variante etabliert, um mit Bitcoin Geld verdienen zu können – betrachtet man die reinen Zahlen, ist es auch die weitaus wichtigere Option. Mit mehreren Milliarden US Dollars werden heute die Bitcoins als die bedeutendste Kryptowährung auf den weltweiten Märkten gehandelt. Dabei verhält es sich ähnlich wie mit einer Aktie eines Unternehmens. Der Preis pro Bitcoin wird strikt nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage festgelegt, Sie können Bitcoins kaufen und auf eine Wertsteigerung hoffen oder den Schwankungen erliegen. Einziger Unterschied: Der Bitcoin ist nicht dazu gedacht, als Finanzobjekt getradet zu werden. Doch viele Visionäre haben den Wert der Idee und der Blockchain Technologie für die Zukunft erkannt und dementsprechend investiert. In wenigen Jahren hat sich so eine Kryptowährung, die Mittel zum Zweck zu vereinfachten Transaktionen im Netz war, zu einer der beliebtesten aktienähnlichen Objekte gemausert.

 

Lohnt sich Bitcoin Mining noch?

Wer sich mit dem Thema Bitcoin beschäftigt, kommt um das Mining nicht herum. Wie bereits angesprochen handelt es sich hierbei um die Möglichkeit, an der Erweiterung der Blockchain teilzunehmen, um im Austausch Anteile an den virtuellen Münzen auf das eigene Wallet überwiesen zu bekommen. Doch lohnt sich das Geschäft überhaupt auf dem heimischen PC?

Wer bereits in den ersten Jahren, in denen die Blockchain Technologie noch im Aufbau begriffen und das Netzwerk noch nicht so weit verbreitet wie heute war, konnte sich mit Bitcoin Mining eine goldene Nase verdienen – gerade, wenn man noch von den extremen Gewinnen durch die Kurssteigerung profitieren konnte. Heute ist das etwas schwerer.

Da das Netzwerk sich verbreitet, die Konkurrenz beim Bitcoin Mining größer und die zu verarbeitenden Daten und zu erstellenden Blocks aufwändiger werden, ist es für Privatpersonen heutzutage schwer, sich ein profitables System aufzubauen, durch das sich das Bitcoin Mining lohnt. Da millionenschwere Unternehmen das Potential der Technologie längst erkannt und Investitionen getätigt haben, ist es für den Einzelnen nur noch mit Fachkenntnissen und einem großen Startbudget möglich, nennenswerte Einkünfte zu erzielen.

Bitcoin Miner profitieren vor allem dann, wenn der Kurs steigt und früher erarbeitete Bitcoins an Wert zunehmen. Je früher Sie einsteigen, desto höher sind also die Chancen, solch einen Kurszuwachs zu erleben.

 

Worauf beim Bitcoin Mining geachtet werden muss

Wollen Sie viele Bitcoins verdienen, müssen Sie einige Faktoren beachten. Zum einen wäre da Ihr Equipment. Vom Mining auf Laptop oder gar Smartphone wird generell abgeraten, doch aufgrund des großen Energieverbrauchs ist auch der heimische PC oftmals nicht mehr genug. Experten empfehlen denen, die sich ernsthaft mit Bitcoin Mining auseinandersetzen wollen, einen eigens dafür eingerichteten Computer anzulegen.

Bei diesem steht nicht mehr die Rechenleistung des Prozessors im Vordergrund, sondern vielmehr die Leistung der Grafikkarte. Heute lohnt sich das sogenannte GPU Mining mehr, da die Prozessoren von Privatpersonen nicht mehr mit den Serverfarmen der ernsthaft am Mining beteiligten Unternehmen mithalten können.

Für eine gute Grafikkarte müssen Sie durchaus mit Kosten von rund 1000-3000 Euro rechnen. Zusammen mit anderen, unwichtigeren Elementen des Mining-PCs sind etwa 4000€ kein schlechtes Startbudget. Behalten Sie auch in Erinnerung, dass das hobbymäßige Bitcoin Mining kein hauptberufliches Einkommen ersetzen kann – wenn Sie lange genug dabei sind, können Sie allerdings dank eines unverhofften Kursanstiegs von Ihren gesammelten Bitcoins profitieren.

 

Auf Bitcoin Börsen mit der Kryptowährung handeln

Definitiv das lukrativere Geschäft ist es, durch Bitcoin Transaktionen von den Schwankungen auf dem Weltmarkt zu profitieren. Zahlreiche Investoren, Visionäre, aber auch berühmte Businessmenschen und globale Unternehmen stecken momentan viel Geld in die aufstrebende digitale Währung – und das kommt nicht von nirgendwo. Denn seit der Einführung im Jahr 2008 ist der Bitcoin Kurs kontinuierlich gestiegen. Klar gab es Schwankungen, die im Vergleich zu klassischen Aktien sogar größer waren und sind, doch die Tendenz ist klar: Die Kryptowährung ist gekommen, um zu bleiben und um eine sogar noch größere Rolle anzunehmen.

Das Prinzip kennen Sie vom Aktienhandel. Sie kaufen Bitcoins oder einen gewissen Anteil einer virtuellen Münze, beobachten den globalen Kurs und passen daran Ihre Strategie an. Wir stellen Ihnen hier verschiedene Strategien und konkrete Schritte vor, die Sie beachten müssen, um mit Bitcoin zu handeln.

Bitcoin Wallet anlegen – die Online-Geldbörse

Um mit der Kryptowährung zu handeln, brauchen Sie ein Konto. Dieses nennt man in der Fachsprache Wallet, zu deutsch „Geldbörse“. Und ganz wie eine Geldbörse funktioniert das Wallet auch. Darin werden Ihre Transaktionen gespeichert, Sie können kaufen und verkaufen oder einfach nur Ihren Bitcoins beim Wertgewinn zusehen.

Erfahren Sie hier alles Wissenswerte über die Wallets für Kryptowährungen.

 

Die Strategie – kurzfristige Gewinne oder langfristige Planung

Im Zentrum Ihrer Anlage in Bitcoin steht Ihre Strategie – und die ist eng mit Ihren Zielen verknüpft. Denn schon vor dem Kauf muss Ihnen klar sein, was Sie mit einer Investition erreichen wollen. Wollen Sie von kurzfristigen Schwankungen profitieren und sich täglich mit dem Thema Bitcoin auseinandersetzen oder planen Sie, für eine gewisse Summe Bitcoins zu kaufen und diese zu halten, bis sie in mehreren Jahren ein Vielfaches Wert sind?

Bei der kurzfristigen Strategie kommt es darauf an, Schwankungen auszunutzen. Kaufen Sie an Tiefs ein und verkaufen Sie an Hochs – das ist einfacher gesagt als getan. Deshalb müssen Sie bei dieser Taktik immer bestens über die aktuellen Kurse und Nachrichten über Bitcoin informiert sein. Zeitaufwändig, aber ein möglicherweise lohnenswerter Weg, um schnell viel Geld zu verdienen.

Die langfristige Strategie erfordert viel Vertrauen in die Zukunft der Kryptowährung. Hier lohnt es sich definitiv, mehr Geld in die Hand zu nehmen, um den tendenziellen Wertgewinn Jahr für Jahr auskosten zu können. Zudem müssen Sie sich nicht so viele Gedanken um Ihre Investition machen, da Ihnen kurzfristige Schwankungen egal sein können – langfristige Entwicklungen stehen hier im Fokus.

 

Auf welchen Bitcoin Börsen Transaktionen durchführen?

Online finden Sie eine große Auswahl an Bitcoin Börsen und anderen Handelsplattformen. Obwohl der Kurs übergreifend gleich ist, können Sie dennoch von den Offerten der Anbieter profitieren. Erkundigen Sie sich etwa, ob mit der Anmeldung an einer Börse zeitgleich ein Wallet angelegt werden kann oder in welchen Währungen Sie zahlen können – manchmal können Sie auch mit PayPal Bitcoins kaufen.

Empfohlene Anbieter für den Kauf von Kryptowährungen:

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Empfohlene Anbieter für das Trading von Kryptowährungen:

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Die 3 Schritte zum Geld verdienen mit Bitcoins

  1. Wallet anlegen
  2. Strategie überlegen
  3. Bitcoins kaufen auf einer Online-Börse

 

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