Was für Bargeld das Portemonnaie ist, ist für Kryptowährungen die Wallet. Hier können Sie Ihre Bitcoins, Ethers oder andere Altcoins aufbewahren, verwalten oder ihnen einfach nur beim Wertgewinn zusehen. Doch so wie es auch einen Unterschied zwischen großen und kleinen Geldbeuteln gibt, gibt es auch verschiedene Arten von Wallets. Bevor Sie in Kryptowährungen investieren, sollten Sie sich damit auseinandersetzen, welches virtuelle Portemonnaie am besten zu Ihnen passt.

 

Wie Kryptowährungen in der Blockchain verwaltet werden

Um zu verstehen, wie eine Wallet für Kryptowährungen funktioniert, müssen Sie erst durchschauen, wie eine Blockchain das virtuelle Geld verwaltet. Denn anders als beim realen Geld, welches Sie in Ihrem Portemonnaie aufbewahren, existieren Bitcoins und Co natürlich nicht in Form von echten Münzen oder Scheinen. Bitcoins an sich existieren nicht einmal als Code und werden auch nicht in der Blockchain gespeichert, sodass sie etwa als Bank anzusehen wäre.

Trotzdem kann der Besitz jeder Einheit einer Kryptowährung natürlich zu jeder Zeit nachverfolgt werden. Denn statt die einzelnen Coins zu überwachen, werden in der Blockchain nur die Transaktionen gespeichert. Das bedeutet konkret, dass Sie sich etwa durch Bitcoin Mining eine Einheit erarbeitet haben. Diese wird Ihnen als Transaktion, also als Übermittlung von Daten über Wert, Zeitpunkt und Parteien, gutgeschrieben.

 

Vergleich von Wallet und Geldbeutel

In Ihrem Wallet werden also nicht die Coins der Kryptowährung selbst, sondern ein Überblick auf die getätigten Transaktionen gespeichert. Das steht natürlich im Gegensatz zu einer Münze in Ihrer Brieftasche, die Sie dann auch tatsächlich besitzen.

Doch diese technische Kleinigkeit, die das System der Blockchain definiert, ist für Sie als Trader der digitalen Zahlungsmittel eher nebensächlich. Schließlich können Sie trotzdem frei über die virtuellen Währungen verfügen – eben wie in einem klassischen Geldbeutel. Das Interface einer Wallet ähnelt dabei im Prinzip dem Ihres Online-Banking Accounts. Sie sehen auf einen Blick, über welche Summe welcher Währung Sie verfügen, können Bitcoins und Co kaufen oder verkaufen oder zwischen Wallets transferieren.

Was Geldbeutel und Wallet noch unterscheidet, ist die Sicherheit. Bei der klassischen Variante besteht der Sicherheitsfaktor daraus, dass Sie Ihre Brieftasche nicht verlieren dürfen, ansonsten verlieren Sie selbstverständlich auch den Inhalt. Beim Wallet ist die Gefahr, dass Sie diese verlieren, nicht so groß, schließlich befindet sie sich als Software auf Ihrem elektronischen Gerät oder gar als Hardware angeschlossen an Ihren Computer. Die Gefahr geht hier eher vom Internet aus. Denn die Blockchain ist ein dezentrales Netzwerk aus unzähligen Servern, die an den Transaktionen teilhaben. Um in diesem scheinbaren Wirrwarr die Übersicht zu behalten, muss die Wallet die Funktion erfüllen, die Transaktionen klar zu einer Person zuweisen zu können und auch vor einem möglichen Datendiebstahl zu schützen.

 

So funktioniert die Wallet und schützt Ihre Kryptowährungen

Das Prinzip ist denkbar einfach für jeden, der über ein Bankkonto verfügt. Vor allem mit dem Online-Banking ist eine Wallet für Kryptowährungen vergleichbar. Hierbei handelt es sich um eine Software, die die Daten über Ihre Transaktionen aufbewahrt. Möglich gemacht wird dies durch zwei Schlüssel, den privaten Schlüssel (Private Key) und den öffentlichen Schlüssel (Public Key).

Der öffentliche Schlüssel ist mit der Blockchain verbunden. Hierbei handelt es sich um eine Adresse der Wallet, die mit Ihnen verbunden ist, also so wie eine IP-Adresse oder die Kontonummer. Über diese Adresse werden Ihre Transaktionen getätigt: Sie können Coins kaufen und verkaufen, oder andere Parteien überweisen auf diesen öffentlichen Schlüssel die geforderten Summen.

Der private Schlüssel ermöglicht es Ihnen, auf Ihre Wallet zuzugreifen. Im Prinzip ist dies einfach ein Passwort, welches Ihr Bitcoin-Konto vor unbefugten Zugriffen schützt. Diesen Schlüssel müssen Sie zu jeder Zeit sicher aufbewahren und vor Diebstahl schützen.

Wallets ermöglichen Sicherheit in drei Schritten:

  • Der Public Key verbindet Ihr Wallet mit der Blockchain
  • Der Private Key fungiert als Ihr Passwort
  • Durch mehrstufige Verifizierungen während der Anmeldung wird sichergestellt, dass Sie befugt sind, über das Wallet zu verfügen

 

Welche Arten von Wallets gibt es?

Wie bereits angesprochen gibt es auch in den verschiedenen Arten von Wallets große Unterschiede, vergleichbar mit den feinen Details, die ein Portemonnaie aus Leder von einem aus Kunststoff oder ein großes Portemonnaie für Kreditkarten von einem kleinen Geldbeutel für ein paar Münzen trennen.

Das Ziel aller Arten von Wallets ist allerdings gleich. Sie bieten Ihnen eine Möglichkeit, sich eine sichere Übersicht über Ihren Besitz zu verschaffen und Transaktionen zu tätigen.

 

Der Unterschied zwischen Online Wallets und Offline Wallets

Eine Online Wallet ist, wie der Name schon sagt, mit dem Internet verbunden. Daraus ergeben sich viele Vorteile, aber leider auch ein großer Nachteil. Einerseits sind Online Wallets schnell eingerichtet. Es existieren zahlreiche seriöse Anbieter, die es Ihnen erlauben, eine Online Wallet in wenigen Minuten einzurichten. Achten Sie darauf, dass es sich um einen professionellen Anbieter handelt und dass Sie sich verifizieren müssen, statt nur E-Mail, Name und Passwort anzugeben. Gespeichert wird Ihre Wallet auf den geschützten Servern, die von erfahrenen Technikern betreut werden.

Zudem können Sie Ihr Online-Wallet nicht verlieren. Wie bei jedem anderen Account im Internet mögen Sie Ihr Passwort oder Ihre Kontonummer vergessen, doch dieses Problem lässt sich vergleichsweise einfach beheben, verglichen mit dem vollständigen Verlust Ihrer Wallets.

Eine Gefahr droht dabei allerdings. Denn durch die ständige Verbindung mit dem Internet sind diese Server auch ein beliebtes Ziel bei Hackern. Theoretisch sollten die Server vor etwaigen Angriffen geschützt sein, doch garantiert werden kann nichts.

Wer diese Gefahr nicht eingehen will, sollte lieber auf ein Offline Wallet setzen. Dieses ist zwar nicht mit dem Internet verbunden, ist wesentlich langsamer eingerichtet und kann verloren werden, doch das Risiko, dass Sie von unbekannten Hackern bestohlen werden, läuft gegen Null. Doch auch in der Kategorie der Offline Wallets gibt es verschiedene Arten, aus denen Sie je nach Präferenz wählen können.

Empfohlene Offline Wallet

Stationäre Desktop Wallets und mobile Smartphone Wallets

Die am häufigsten verwendete Version einer Wallets ist die sogenannte Desktop Wallet. Dabei handelt es sich um nichts anderes als eine heruntergeladene Software, die Sie als App auf Ihren Computer installieren. Die meisten Kryptowährungen haben ihre eigene Software. So gibt es ein Bitcoin Wallet, Ethereum Wallet und noch viele mehr.

Hierbei handelt es sich tatsächlich auch um eine Offline Wallet. Der Zugang zu den gespeicherten Daten wird nämlich nur dem Nutzer des PCs gewährt, der Zugriff über das Internet ist unmöglich. Einzige Schwachstelle sind Viren oder andere Malware auf Ihrem Computer – achten Sie deshalb auf einen qualitativen Virenschutz und eine funktionierende Firewall. Der private Schlüssel muss gut aufbewahrt werden, am besten schreiben Sie ihn auf und verstecken Sie in einem Safe oder an einer anderen Stelle.

Beispiel Desktop Wallets.

Die Smartphone Wallet funktioniert nach dem gleichen Prinzip auf Ihrem Handy. Hier gibt es verschiedene Apps, durch die Sie auch die Möglichkeit haben, unterwegs zu traden und Transaktionen durchzuführen.

 

Hardware Wallets und Paper Wallets für maximale Sicherheit

Wollen Sie noch einen Schritt weitergehen, so sei Ihnen zu einer Hardware Wallet geraten, das als sicherste Variante der Offline Wallets gilt. Hier wird Ihnen der Private Key auf einer Hardware geliefert, etwa auf einem USB-Stick, der mit Ihrem Computer verbunden werden kann, wenn Sie auf Ihr Wallet zugreifen wollen. Wollen Sie eine solches Hardware Wallet besitzen, ist das Ledger Nano S eine Empfehlung wert. Es bietet eine weitere Sicherheitsstufe.

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Das Paper Wallet vervollständigt die Auswahl. Hier wird Ihr Private Key ganz einfach ausgedruckt und an einer versteckten Stelle aufbewahrt.

Finden Sie jetzt die Wallet, die zu Ihnen und Ihrer Kryptowährung passt!

Bitcoin ist gerade in allem Munde. Von Verfechtern, die ihre gesamten Ersparnisse in die „Währung der Zukunft“ investieren, bis hin zu Kritikern, die vor einer unkontrollierten Ausbreitung digitaler Zahlungsmittel warnen, hat wohl jeder seine eigene Meinung dazu. Die Wahrheit liegt, wie immer, wahrscheinlich irgendwo in der Mitte. Doch um mitreden zu können, müssen Sie sich erst ein fundiertes Wissen aneignen. Wir klären in diesem Artikel, was es mit der virtuellen Währung auf sich hat.

 

Virtuelle Währungen – mehr als nur Bitcoin?

Bitcoin ist grundsätzlich nur eine von vielen digitalen Währungen – wenn auch die erste. Vor mehr als einem Jahrzehnt hat eine anonyme Person oder Gruppe unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto die Technologie hinter der Kryptowährung entwickelt. Das eigentliche Ziel war es, eine Möglichkeit zu schaffen, dass Käufer einen bestimmten Betrag direkt an den Verkäufer übermitteln können, ohne die vermittelnde Funktion einer Bank in Anspruch nehmen zu müssen. Bei dieser Methode spricht man von „Peer to Peer“, also einer direkten Transaktion zwischen zwei ebenbürtigen Parteien.

Seit Bitcoin 2008 eingeführt wurde, ursprünglich nur als Begleiterscheinung dieser direkten Zahlungsmethode, hat sich im Bereich der Kryptowährungen viel getan. Der Bitcoin Kurs ist ins Unermessliche gestiegen, hunderte neue virtuelle Währungen wie Ethereum und Ripple sind bekannt geworden und Investoren aus aller Welt sprechen schon von einer Revolution des Geldsystems. Dahinterliegen, genau wie bei den Gedankengängen der Kritiker der Peer-to-Peer-Währung, bestimmte Vorstellungen, wie Bitcoin und Co die Welt verändern können.

Blockchain

Von Blockchain und Mining – wie funktioniert Bitcoin?

Bitcoin funktioniert selbsterklärend wie jede andere Kryptowährung auf der Welt auch. Hierzu finden Sie einen anderen Artikel aus unserer Reihe über die Funktionsweise von Kryptowährungen, deshalb hier nur eine kurze Zusammenfassung der Idee, die hinter Bitcoin steht.

Bitcoin ist ein digitales Zahlungsmittel, welches auf der dezentralen Blockchain Technologie basiert. Anwender gewinnen die Kryptowährung durch Bitcoin Mining oder durch den Kauf auf einer Handelsplattform, ähnlich, wie Sie das vom Aktienhandel kennen.

Um dieses System zu verstehen, müssen wir tiefer in die Materie eintauchen. Das wichtigste Element der Kryptowährungen ist die dezentrale Datenverarbeitung in der sogenannten Blockchain. Dabei handelt es sich um ein Netzwerk aus hunderttausenden Servern, Computern und anderen elektronischen Geräten, die ihre Rechenleistung zur Verfügung stellen, um die Verarbeitung der Bitcoins zu ermöglichen. Denn hierin liegt die große Stärke, aber auch gleichzeitig die Herausforderung von Bitcoin. Um die vermittelnde Funktion der Banken zu umgehen, müssen die Transaktionen, von denen im Bruchteil einer Sekunde tausende Stück stattfinden, irgendwo gespeichert werden. Dieses „Irgendwo“ ist die Blockchain – und damit wird jede Transaktion, also jede Datenverarbeitung, über Rechner auf der ganzen Welt abgewickelt, für jeden einsehbar und vollkommen anonym, aber eben auch datenintensiv.

Für den Erfolg der Kryptowährungen ist deshalb ausschlaggebend, dass möglichst viele Rechner an der Blockchain teilnehmen, um genügend Rechenleistung zur Verfügung zu stellen, um die Transaktionen zu verarbeiten. Beim sogenannten Bitcoin Mining stellen Sie Ihren Computer der Blockchain zur Verfügung. Im Austausch bekommen Sie einen kleinen Anteil der Transaktionen zugeschrieben – Ihr persönlich „erarbeiteter“ Anteil eines Bitcoins.

 

Vorteile von Bitcoin – fair, liberal und günstig

In dieser Funktionsweise der Blockchain sehen Experten die Zukunft unseres Geldsystems, aber auch in anderen Bereichen, wie etwa der Energieversorgung, des Internets oder sogar der staatlichen Verwaltung liegen Anwendungsmöglichkeiten. Die eigentliche Genialität wird deshalb der Blockchain Technologie zugeschrieben.

Doch was versprechen sich die Befürworter der Bitcoins von dieser Technologie? Auch hier basiert die Antwort auf den endlosen Möglichkeiten der Blockchain. Der große Vorteil liegt in der umgangenen Kontrolle durch Banken. So werden Transaktionen etwa günstiger, weil gewinnorientierte Banken keine Gebühren mehr erheben. Auch der Einfluss der Banken auf Politik und Wirtschaft schwindet, was ein faireres Geldsystem zur Folge haben soll. Der Bitcoin Kurs entsteht etwa völlig im Sinne einer liberalen Geldpolitik nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage der tatsächlichen Nutzer, nicht als Resultat machtpolitischer Interessen großer Institutionen, die am Markt spekulieren.

Weiterhin spricht die Dezentralität des Netzwerks für die Sicherheit des Systems. Denn so wird es Hackern nahezu unmöglich, auf den gesamten Anteil des Geldes zuzugreifen – schließlich werden die Transaktionen verschlüsselt zwischen unzähligen Servern hin- und hertransportiert. Das macht auch die Verfolgung der Daten unmöglich, von der so gewonnenen Anonymität profitieren etwa unterdrückte Minderheiten, die in autoritären Staaten verfolgt werden.

Die Vorteile von Bitcoin auf einen Blick:

  • Dezentralität: Sichere Transaktionen durch Verschlüsselungen auf vielen Servern
  • Günstig bezahlen: Gebühren entfallen
  • Fair und gerecht: Der Markt regelt den Bitcoin Kurs, jeder kann teilhaben

 

Bitcoin-Risiken – wie es mit der Kryptowährung weitergehen wird

Die Kritiker der virtuellen Währungen teilen vor allem Sorgen um die unkontrollierte Entwicklung von Bitcoin und Co. Sie sprechen etwa von einer Bitcoin Blase, die irgendwann platzen wird und somit die Investoren in den Ruin treibt. Zudem werde die Kryptowährung als Investitionsgut missbraucht, statt den eigentlichen Sinn und Zweck zu erfüllen, nämlich den eines digitalen Zahlungsmittels.

Interessanterweise dreht sich die Kritik hierbei rund um Bitcoins als Anlageobjekt – die Technologie, die Funktionsweise und damit auch die Intention werden kaum kritisiert. Hierin sehen Experten das größte Argument für die Kryptowährung. Denn wenn die Idee selbst von Kritikern gutgeheißen wird, dann gilt sie gemeinhin als eine Idee der Zukunft. So könnte Bitcoin tatsächlich den Geldmarkt revolutionieren – und somit auch als Investition eine sinnvolle Ergänzung Ihres Portfolios werden.

 

Bitcoins kaufen – lohnt sich die Investition?

Schon seit mehreren Jahren berichten selbsternannte Experten von einem Platzen der „Bitcoin-Blase“. Die Entwicklung jedoch verläuft ganz anders. Seit 2008, dem Erfindungsjahr der Kryptowährung, geht der Bitcoin Kurs Monat für Monat steil nach oben. Anzeichen für eine negative Tendenz sind, über ein langjähriges Mittel, nicht zu finden. Und wenn selbst die Kritiker die idealistische Idee gutheißen, ist dies definitiv ein gutes Zeichen für die Zukunft.

Zudem handelt es sich bei Bitcoins längst nicht mehr um ein Nischenprodukt, welches mal so eben vom Markt verschwindet. Als größte Kryptowährung beläuft sich der Wert auf mehrere Milliarden Dollar. So wie riesige Unternehmen à la Google und Apple bietet auch die globale Relevanz eine gewisse Sicherheit vor Marktschwankungen.

Wieso Bitcoins kaufen:

  • Langjährige Wertsteigerung, die weit über der von handelsüblichen Aktien liegt
  • Wichtigste Kryptowährung verspricht Sicherheit
  • Einfacher Kauf auf Online-Plattformen

 

Bitcoins kaufen und online aufbewahren

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Sie überlegen sich, in Kryptowährungen zu investieren? Dann haben Sie zwei Möglichkeiten. Einerseits können Sie, vergleichbar mit ganz normalen Aktien, ein digitales Zahlungsmittel Ihrer Wahl auf einer Trading-Plattform erwerben. Auf der anderen Seite steht Ihnen aber auch ein alternativer Weg zu Ihrem ersten Bitcoin zur Verfügung – das Mining. Was es damit auf sich hat und welche Kryptowährung Sie minen sollten, das klären wir in diesem Artikel.

 

Wozu brauchen Kryptowährungen Mining?

Dass Sie mit Mining Geld verdienen können, ist nicht nur eine gemeinnützige Offerte der Mining Anbieter. Vielmehr basiert das gesamte System der meisten Kryptowährungen auf aktiver Mithilfe, das Netzwerk weiterzuentwickeln und zu vergrößern. Und nichts anderes machen Sie beim Mining: Sie helfen der Blockchain oder einem anderen Netzwerk, welches der Blockchain ähnlich ist, beim Wachsen. Denn die Funktionsfähigkeit der meisten Kryptowährungen ist darauf ausgelegt, durch eine große Anzahl an Teilnehmern ihre Dienste möglichst dezentral, schnell und direkt anbieten zu können. Damit Sie hierbei mithelfen, versprechen Ihnen die Mining Anbieter, im Austausch gegen diese Hilfe bares Geld zu verdienen.

Und so funktioniert das Mining: Transaktionen laufen über die Blockchain ab. Dafür wird Rechenleistung benötigt. Statt auf einen zentralen Server setzt das Prinzip der Kryptowährungen auf tausende dezentrale Server – darunter auch Ihren PC. Sie melden sich an, geben Ihren PC, Laptop oder ein anderes elektronisches Gerät für das Mining frei und es fängt an, für die Blockchain zu arbeiten. Das bedeutet nichts anderes, als dass Strom und Rechenleistung über Ihren PC verwendet werden, um Codes zu kreieren, die für die Verarbeitung von Transaktionen notwendig sind.

Im Austausch für diese Mithilfe an der Blockchain bekommen Sie eine Belohnung. Diese sieht, je nach Kryptowährung, anders aus. Beim Klassiker Bitcoin Mining etwa bekommen Sie etwa für die Verarbeitung von Transaktionen einen kleinen Anteil der digitalen Währung – ausgezahlt natürlich in Bitcoin und auf Ihr E-Wallet überwiesen, von dem Sie es aber auch ganz normal in US Dollar oder Euro umtauschen können.

Andere Kryptowährungen dagegen können Sie gar nicht minen. Dazu zählen zum Beispiel die Ripple XRP aus den Ripple Labs oder IOTA, die Standardwährung im Internet of Things. Der Grund dafür liegt in verschiedenen Systemen. Währen Ripple nicht auf komplette Dezentralisierung setzt und alle Coins vom Hersteller Ripple Labs bereits herstellen lassen hat, basiert das IOTA-Netzwerk nicht auf der Blockchain, sondern auf einem anderen System, an dem Sie nicht durch Mining teilhaben können.

 

Lohnt sich Kryptowährungen minen noch?

Die Antwort auf diese Frage ist ein klares Jein. Denn ob es sich lohnt, Mining zu betreiben, hängt von drei Faktoren ab:

  • Welche Kryptowährung Sie minen wollen
  • Wie viel Geld Sie verdienen wollen
  • Wie viel Sie bereit sind, zu investieren

Diese Faktoren dürfen nicht unberücksichtigt bleiben. Denn klar ist, dass es sich für den Otto Normalverbraucher nicht bei jeder Kryptowährung lohnt, das Mining anzufangen. Bei besonders teuren digitalen Zahlungsmitteln etwa ist der Einstieg in profitables Mining sehr schwer, Sie benötigen dazu beispielsweise spezielles Equipment. Andere Kryptowährungen bieten einen leichten Einstieg, versprechen aber nur relativ geringe Gewinne, die erst respektabel werden, sollte der Kurs steigen.

 

Kann man von Mining leben?

Hier müssen wir Sie leider enttäuschen. Sind Sie nicht bereit, mehrere tausend Euro in einen aufwendigen Computer, den dazugehörigen Server und auch in extreme Stromkosten zu investieren, dann können Sie auch nicht mit einem Einkommen rechnen, welches Sie auf einen Schlag reich machen wird.

Vielmehr geht es den meisten Privatpersonen beim Bitcoin Mining darum, mit dem Equipment, welches sie bei sich zuhause vorfinden, ein nettes Nebeneinkommen im etwa dreistelligen Bereich pro Monat zu verdienen. Natürlich schwankt der Gewinn je nach der Kryptowährung, die Sie minen, doch generell kann davon gesprochen werden, dass Sie mit 1-10€ täglich rechnen können. Das summiert sich immerhin auf etwa 30-300€, mit etwas Glück auch bis zu 1000€ im Monat auf, reicht aber im Normalfall nicht zum Leben.

Grund dafür ist in der Regel der enorme Konkurrenzkampf. Während früher auch Privatpersonen etwa mit Bitcoin Mining viel Geld verdienen konnten, als das System noch auf jeden einzelnen User angewiesen war, sieht das heute ganz anders aus. Gerade beim Marktführer Bitcoin kämpfen millionenschwere Unternehmen um die Vorherrschaft im Bitcoin Mining. Dazu verwenden Sie ganze Anlagen aus Servern und Computern, mit denen Ihr heimischer Laptop nicht mithalten kann.

 

Welche Arten, Kryptowährungen zu minen, gibt es?

Generell können Sie aus verschiedenen Optionen wählen. Im Endeffekt kommt es darauf an, dass Sie Ihren heimischen Computer effektiv nutzen, genügend Rechenleistung bei möglichst geringem Stromverbrauch bereitstellen und dafür eine Kryptowährung minen, die sich lohnt.

Derzeit wird empfohlen, die Grafikkarte zu verwenden. Dieses Vorgehen wird GPU Mining genannt. Hierbei laufen die Transaktionen über die leistungsfähigen Grafikkarten Ihres PCs ab. Allerdings sind gute Karten nicht gerade günstig.

Von allen anderen Optionen, etwa dem CPU Mining auf dem Prozessor, wird von Experten zum jetzigen Zeitpunkt abgeraten. Die Transaktionen sind zu komplex und die meisten Prozessoren nicht leistungsfähig genug, um die Daten zu verarbeiten. Die Gefahr ist eine Überhitzung des Systems.

Zusatzinformation: Um Mining zu betreiben brauchen Sie auf jeden Fall einen PC, von der Verwendung von Laptops wird abgeraten. Der Grund: Laptops sind noch weniger leistungsfähig und überhitzen schneller, die Gefahr eines Defekts ist groß. Selbst bei Computern brauchen Sie wahrscheinlich zusätzlich Ventilatoren, um das System kühl zu halten.

Empfohlene Mining Systeme:

Günstige Variante (unter 100 Euro):                                                                                                                                                          Mittlere Preisklasse (unter 1000 Euro):

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Bitcoin Mining 2018 – lohnt es sich?

Die schlechte Nachricht für alle Bitcoin Fans: Bitcoin Mining ist im Jahr 2018 nicht mehr zu empfehlen – zumindest für Privatpersonen. Aufgrund der hohen Nachfrage und der damit gestiegenen Konkurrenz sind auch große Unternehmen und Serverfarmen auf den Geschmack zu kommen, die beliebteste Kryptowährung zu minen.

Damit sich Bitcoin Mining lohnt, sind Investitionen im Bereich von mehreren tausend Euros notwendig, etwa in leistungsstarke Server, eine ausreichende Kühlung und vor allem eine teure GPU oder einen ASIC-Chip, also eine hochwertige Grafikkarte.

 

Welche Kryptowährung minen, wenn nicht Bitcoin?

Keine Sorge, Bitcoin Mining ist nicht die einzige Möglichkeit, beim Mining Geld zu verdienen. Zum Glück gibt es hunderte verschiedene Optionen dank neuer virtueller Zahlungsmittel, die gerade den Markt erobern.

Die Gemeinsamkeit, die alle empfohlenen Kryptowährungen besitzen: Sie basieren auf der Software Scrypt. Diese erlaubt es Ihnen, bequem von zuhause aus Mining zu betreiben, ohne in teures Equipment investieren zu müssen. Weiterhin von Vorteil ist, dass die Kurse steigen, da diese Währungen generell noch in den Kinderschuhen stecken und gerade in einem großen Aufbruch inbegriffen sind.

Diese Kryptowährungen lohnen sich laut Experten besonders:

  • Litecoin
  • Dogecoin
  • Dash
  • Monero
  • Feathercoin
  • Peercoin

 

Mining Pools – Gewinne maximieren in der Gruppe

Eine sinnvolle Alternative zum Mining am heimischen PC ist der Beitritt in ein sogenanntes Mining Pool. Das System hinter den Pools ist simpel: Als Gruppe haben Sie mehr Kapazitäten und somit höhere Chancen, wertvolle Kryptowährungen zu minen. Vergleichbar ist das System mit Lotto-Spielgruppen: Wenn einer aus der Gruppe den Jackpot gewinnt, bekommen alle den gleichen Anteil. Ähnlich verläuft es bei den Mining Pools. Sie vergrößern die Kapazitäten des Netzwerks, um selbst teure Kryptowährungen wie Bitcoin Mining lohnenswert betreiben zu können.

Die Teilnahme an Mining Pools ist einfach über das Internet zu gestalten. Melden Sie sich an und fangen Sie an, in der Gruppe zu minen!

Wenn Sie lieber allein mit Bitcoin Geld verdienen wollen, brauchen Sie auch ein E-Wallet, also Ihre Geldbörse für virtuelle Kryptowährungen.

Lesen Sie jetzt, wie Sie sich ein Wallet anlegen und in wenigen Minuten beginnen können, zu handeln!

Wir leben im Jahr 2018. Man sollte meinen, dass es mehr als einfach ist, Bitcoin mit PayPal zu kaufen – doch leider ist das komplizierter als gedacht. Es gibt keine Möglichkeit, direkt aus Ihrem PayPal Konto Bitcoins in Ihr Wallet zu transferieren. Doch das bedeutet natürlich längst noch nicht, dass es unmöglich ist, mit Geld aus Ihrem PayPal Konto die beliebte Kryptowährung zu erwerben. Allerdings müssen Sie ein paar Zwischenschritte gehen – wir erklären Ihnen, welche das sind.

 

Wieso Bitcoins mit PayPal kaufen schön wäre – und wieso es nicht geht

PayPal hat sich in den letzten Jahren als das Zahlungsmittel Nummer 1 im Internet etabliert. Die Gründe dafür sind logisch:

  • Schnelle, direkte und einfache Transaktionen
  • Anonymität
  • Sicherer als Zahlungen mit der Kreditkarte

Bitcoin wiederum revolutioniert als digitale Kryptowährung gerade die Art und Weise, wie wir Zahlungen vornehmen, etwa über die Blockchain und komplett dezentral. Wäre es da nicht logisch, dass die beiden fortschrittlichsten Technologien in diesem Gebiet die Kräfte vereinen und Sie Bitcoins ganz einfach über PayPal kaufen können?

Leider müssen wir Sie enttäuschen. Es gibt keinen Weg, um direkt über Ihr PayPal Konto in die Kryptowährung zu investieren. Der Hintergrund ist der Konkurrenzgedanke. Denn während Elon Musk mit PayPal die Welt der monetären Transaktionen ins Internet geholt hat, will Bitcoin sich gänzlich von der Idee von zentralen Institutionen wie Banken lösen und setzt stattdessen auf dezentrale Organisation. Zudem sind die Systeme nicht leicht zu vereinen, PayPal erlaubt reversible Transaktionen, während das bei Bitcoin nicht ganz so einfach ist.

 

Wie sonst Kryptowährungen kaufen?

Bevor wir dazu kommen, wie Sie in Bitcoin, Ethereum, Ripple XRP und Co über Ihren PayPal-Account investieren können, müssen Sie sich die Frage stellen, ob Sie das überhaupt wollen. Denn wie sich gleich herausstellen wird, ist das leider etwas umständlich und zeit intensiver als andere Optionen.

Alternativ können Sie sich überlegen, Kryptowährungen einfach mit der Kreditkarte zu kaufen. Die meisten Handelsplätze, Online-Plattformen und Marktplätze erlauben den Einsatz von VISA, Mastercard und eventuell anderen Kreditkarten, um Coins zu kaufen. Auch über Ihr Online-Banking können Sie häufig direkte Zahlungen vornehmen oder in anderen Fällen auf Ihren Account einzahlen, um von diesem aus Transaktionen zu unternehmen.

 

Vor dem Einkauf: Wallet für Kryptowährungen anlegen

Bevor Sie überhaupt daran denken, über welche Plattform Sie Kryptowährungen wie Bitcoins, Ether oder Litecoins kaufen wollen, brauchen Sie ein Wallet. Dabei handelt es sich um nichts anderes als eine virtuelle Geldbörse, in der Sie die digitalen Zahlungsmittel aufbewahren und Transaktionen ausführen können. Lesen Sie hier, wie Sie ein Wallet in wenigen Minuten anlegen.

 

Variante 1: Bitcoins kaufen mit PayPal über Zwischenhändler VirWox

Die von Experten empfohlene Variante, Bitcoins einfach über PayPal zu kaufen, läuft über einen Zwischenhändler in Form einer Plattform für andere virtuelle Währungen. Es gibt viele verschiedene Webseiten, die einen solchen Dienst anbieten, doch als Marktführer hat sich VirWox* etabliert. Der Bitcoin-Exchanger bietet sichere Transaktionen, verlangt dafür aber im Vergleich zu anderen Anbietern oder in Relation zu dem Kauf von Bitcoins mit Kredit- oder EC-Karte extrem hohe Gebühren – 10% gelten für jede Transaktion.

Und so funktioniert es: Sobald Sie ein Bitcoin Wallet erstellt haben, erstellen Sie auch einen Account auf der Webseite von VirWox*. Hierauf überweisen Sie über Ihr PayPal-Konto den gewünschten Betrag in US Dollar, den Sie in die Kryptowährung investieren wollen. Jetzt wird es kompliziert:

Statt direkt in Bitcoins investieren zu können, sind Sie gezwungen, zuerst den gewünschten Betrag in die virtuelle Währung „Second Life Lindens“ (SLLs) zu stecken. Dabei handelt es sich um eine fiktive Währung, die im Online-Spiel Second Life, welches den Sims ähnelt, verwendet wird. Ursprünglich war die Website VirWox auf den Kauf dieser Tokens ausgerichtet, mittlerweile haben Anleger die Möglichkeiten dahinter entdeckt.

Haben Sie nun den gewünschten Betrag in SLLs investiert, können Sie diese maximal innerhalb von 24 Stunden in Bitcoins umtauschen und schließlich auf Ihr Wallet überweisen.

Zusammengefasst funktioniert es so:

  • Account auf VirWox* erstellen und gewünschten Betrag einzahlen
  • Second Life Lindens (SLLs) kaufen
  • In Bitcoin umtauschen und in Ihr Wallet transferieren

 

Variante 2: Mit PayPal auf Bitcoin-Marktplatz Kryptowährung kaufen

Eine Alternative zu VirWox stellen Anbieter wie Local Bitcoins* dar. Hierbei handelt es sich um einen Marktplatz für Bitcoins à la eBay oder Amazon. Reale Menschen verkaufen Bitcoins – und Sie müssen jemanden finden, der zu Ihren Konditionen verkauft. Sie können angeben, aus welchem Land oder gar welcher Stadt der Verkäufer kommen soll, den gewünschten Betrag, den Sie investieren wollen, und am wichtigsten, über welche Funktion Sie die gekauften Bitcoins bezahlen wollen: PayPal.

Haben Sie einen Händler gefunden, der Ihnen die Kryptowährung verkaufen will, gehen Sie mit Ihm ganz normal die Transaktion durch. Doch Achtung: Da es sich um einen Marktplatz handelt, gibt es keinen einheitlichen Preis, Händler wollen also tendenziell über dem Kurs verkaufen, und vor allem keine Garantie auf Ihren Kauf.

 

Variante 3: Vertrauenswürdigen Händler finden

Die sicherste, aber gleichzeitig auch aufwändigste Option ist es, einen Gleichgesinnten zu finden, mit dem Sie Bitcoins handeln können und der bereit ist, Ihnen einen Teil seiner Coins über PayPal zu verkaufen. Vielleicht gibt es jemanden in Ihrem Bekanntenkreis, doch wahrscheinlich müssen Sie sich aktiv auf die Suche machen, um einen vertrauenswürdigen Handelspartner zu finden. Knüpfen Sie Kontakte auf Bitcoin-Meetings, in Seminaren über Kryptowährungen oder über Facebook-Gruppen.

 

Die drei Varianten, Bitcoin mit PayPal zu kaufen, im Überblick

  • Plattform VirWox*: Sehr sicher, dafür Zwischenschritt und hohe Gebühren
  • Marktplatz Local Bitcoins*: Fast ohne Gebühren, dafür weniger Sicherheit und uneinheitliche Preise
  • Vertrauensperson: Zeitintensiv und nicht geeignet für eine kurzfristige Strategie, sofern Sie nicht über ein großes Netzwerk verfügen

 

Bitcoins mit PayPal zu kaufen ist nicht unmöglich, doch der Weg über die Kreditkarte ist um einiges schneller und sicherer. Wie Sie es anstellen, bleibt Ihnen überlassen – fangen Sie jetzt an, mit der beliebtesten Kryptowährung handeln!

Mit Bitcoin Geld zu verdienen scheint die einfachste Methode zu sein, um heutzutage reich zu werden – den Eindruck könnten Sie jedenfalls bekommen, wenn Sie ein paar der selbsternannten Gurus reden hören. Doch so leicht ist das natürlich leider nicht. Denn auch beim Handel mit Kryptowährungen gibt es einige Fettnäpfchen, in die Sie treten könnten, und verschiedene Arten, sich ein gewisses Einkommen zu erarbeiten.

Sie wollten schon immer einmal wissen, wie Sie mit Bitcoin Geld verdienen können, was es mit Bitcoin Mining auf sich hat und wie Sie die digitale Währung am effektivsten einsetzen können, um Ihren Gewinn zu maximieren? Wir stellen Ihnen die effizientesten Methoden 2018 vor und geben Ihnen wertvolle Tipps, um in den Handel mit Kryptowährungen einzusteigen.

 

Wie Bitcoin funktioniert – Blockchain und Mining

Sie haben bestimmt mindestens eine Person in Ihrem Freundeskreis, die einmal in Bitcoin investiert hat und seitdem von der Zukunft der Transaktionen, der Blockchain und den endlosen Möglichkeiten des Bitcoin Minings schwärmt. Doch wenn Sie ihn oder sie bitten, doch einmal das System hinter der bekanntesten Kryptowährung zu erklären, sodass es jeder versteht, kommen die meisten ins Stottern. Dabei ist es so wichtig, nicht nur auf unverschämtes Glück und ewig steigende Kurse zu setzen, sondern sich auch mit der Materie auseinanderzusetzen, um sich Hintergrundwissen anzueignen und daraufhin eine passende Strategie zu entwerfen. Wie Bitcoin genau funktioniert, haben wir im Detail im Artikel „Bitcoin – was steckt dahinter?“ erörtert. Lesen Sie hier und lernen Sie die Grundlagen!

Im Grunde genommen handelt es sich beim Bitcoin Netzwerk um ein System, welches die Rolle der Bank überflüssig werden lässt. Das Ziel der anonymen Entwickler unter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto war schon im Jahr 2008, die Macht der Banken einzuschränken, indem Transaktionen von nun an Peer-to-Peer, also direkt von Käufer zu Verkäufer, begangen werden. Dadurch umgehen Sie als Privatperson hohe Kosten durch Transaktionsgebühren. Quasi als Begleiterscheinung ist eine einheitliche und digitale Währung herausgesprungen – der Bitcoin.

Da keine Bank oder zentrale Institution die Kontrolle über die Transaktionen behalten soll, muss ein anderer Weg her, um die Rechenleistung für die zu verarbeitenden Daten bereitzustellen. Hier kommt die Blockchain ins Spiel. Alle Datenpakete werden verteilt über Server und Computer von Unternehmen und Privatpersonen auf der ganzen Welt verarbeitet – ein dezentrales Netzwerk also, in dem jede Stimme gleich viel zählt.Als Anreiz dafür, dass Sie Rechenleistung in Form Ihres PCs zur Verfügung stellen, erübrigt Ihnen die Blockchain einen kleinen Anteil des virtuellen Zahlungsmittel. Sie erarbeiten sich also Transaktion für Transaktion Ihren ersten Bitcoin, dessen Gegenwert in Ihrem Wallet gespeichert wird. So weit, so gut.

 

Die 2 Arten, mit Bitcoin Geld zu verdienen

Die Idee hinter Bitcoin Mining dürfte nun also klar sein. Sie stellen Rechenleistung zur Verfügung und erhalten dafür Bitcoins, oder zumindest kleine Anteile davon. Doch diese Variante ist mühselig und dauert vielen Leuten, gerade denen, die nur den heimischen PC zur Verfügung haben, einfach zu lange.

Zum Glück hat sich noch eine andere Variante etabliert, um mit Bitcoin Geld verdienen zu können – betrachtet man die reinen Zahlen, ist es auch die weitaus wichtigere Option. Mit mehreren Milliarden US Dollars werden heute die Bitcoins als die bedeutendste Kryptowährung auf den weltweiten Märkten gehandelt. Dabei verhält es sich ähnlich wie mit einer Aktie eines Unternehmens. Der Preis pro Bitcoin wird strikt nach dem Prinzip von Angebot und Nachfrage festgelegt, Sie können Bitcoins kaufen und auf eine Wertsteigerung hoffen oder den Schwankungen erliegen. Einziger Unterschied: Der Bitcoin ist nicht dazu gedacht, als Finanzobjekt getradet zu werden. Doch viele Visionäre haben den Wert der Idee und der Blockchain Technologie für die Zukunft erkannt und dementsprechend investiert. In wenigen Jahren hat sich so eine Kryptowährung, die Mittel zum Zweck zu vereinfachten Transaktionen im Netz war, zu einer der beliebtesten aktienähnlichen Objekte gemausert.

 

Lohnt sich Bitcoin Mining noch?

Wer sich mit dem Thema Bitcoin beschäftigt, kommt um das Mining nicht herum. Wie bereits angesprochen handelt es sich hierbei um die Möglichkeit, an der Erweiterung der Blockchain teilzunehmen, um im Austausch Anteile an den virtuellen Münzen auf das eigene Wallet überwiesen zu bekommen. Doch lohnt sich das Geschäft überhaupt auf dem heimischen PC?

Wer bereits in den ersten Jahren, in denen die Blockchain Technologie noch im Aufbau begriffen und das Netzwerk noch nicht so weit verbreitet wie heute war, konnte sich mit Bitcoin Mining eine goldene Nase verdienen – gerade, wenn man noch von den extremen Gewinnen durch die Kurssteigerung profitieren konnte. Heute ist das etwas schwerer.

Da das Netzwerk sich verbreitet, die Konkurrenz beim Bitcoin Mining größer und die zu verarbeitenden Daten und zu erstellenden Blocks aufwändiger werden, ist es für Privatpersonen heutzutage schwer, sich ein profitables System aufzubauen, durch das sich das Bitcoin Mining lohnt. Da millionenschwere Unternehmen das Potential der Technologie längst erkannt und Investitionen getätigt haben, ist es für den Einzelnen nur noch mit Fachkenntnissen und einem großen Startbudget möglich, nennenswerte Einkünfte zu erzielen.

Bitcoin Miner profitieren vor allem dann, wenn der Kurs steigt und früher erarbeitete Bitcoins an Wert zunehmen. Je früher Sie einsteigen, desto höher sind also die Chancen, solch einen Kurszuwachs zu erleben.

 

Worauf beim Bitcoin Mining geachtet werden muss

Wollen Sie viele Bitcoins verdienen, müssen Sie einige Faktoren beachten. Zum einen wäre da Ihr Equipment. Vom Mining auf Laptop oder gar Smartphone wird generell abgeraten, doch aufgrund des großen Energieverbrauchs ist auch der heimische PC oftmals nicht mehr genug. Experten empfehlen denen, die sich ernsthaft mit Bitcoin Mining auseinandersetzen wollen, einen eigens dafür eingerichteten Computer anzulegen.

Bei diesem steht nicht mehr die Rechenleistung des Prozessors im Vordergrund, sondern vielmehr die Leistung der Grafikkarte. Heute lohnt sich das sogenannte GPU Mining mehr, da die Prozessoren von Privatpersonen nicht mehr mit den Serverfarmen der ernsthaft am Mining beteiligten Unternehmen mithalten können.

Für eine gute Grafikkarte müssen Sie durchaus mit Kosten von rund 1000-3000 Euro rechnen. Zusammen mit anderen, unwichtigeren Elementen des Mining-PCs sind etwa 4000€ kein schlechtes Startbudget. Behalten Sie auch in Erinnerung, dass das hobbymäßige Bitcoin Mining kein hauptberufliches Einkommen ersetzen kann – wenn Sie lange genug dabei sind, können Sie allerdings dank eines unverhofften Kursanstiegs von Ihren gesammelten Bitcoins profitieren.

 

Auf Bitcoin Börsen mit der Kryptowährung handeln

Definitiv das lukrativere Geschäft ist es, durch Bitcoin Transaktionen von den Schwankungen auf dem Weltmarkt zu profitieren. Zahlreiche Investoren, Visionäre, aber auch berühmte Businessmenschen und globale Unternehmen stecken momentan viel Geld in die aufstrebende digitale Währung – und das kommt nicht von nirgendwo. Denn seit der Einführung im Jahr 2008 ist der Bitcoin Kurs kontinuierlich gestiegen. Klar gab es Schwankungen, die im Vergleich zu klassischen Aktien sogar größer waren und sind, doch die Tendenz ist klar: Die Kryptowährung ist gekommen, um zu bleiben und um eine sogar noch größere Rolle anzunehmen.

Das Prinzip kennen Sie vom Aktienhandel. Sie kaufen Bitcoins oder einen gewissen Anteil einer virtuellen Münze, beobachten den globalen Kurs und passen daran Ihre Strategie an. Wir stellen Ihnen hier verschiedene Strategien und konkrete Schritte vor, die Sie beachten müssen, um mit Bitcoin zu handeln.

Bitcoin Wallet anlegen – die Online-Geldbörse

Um mit der Kryptowährung zu handeln, brauchen Sie ein Konto. Dieses nennt man in der Fachsprache Wallet, zu deutsch „Geldbörse“. Und ganz wie eine Geldbörse funktioniert das Wallet auch. Darin werden Ihre Transaktionen gespeichert, Sie können kaufen und verkaufen oder einfach nur Ihren Bitcoins beim Wertgewinn zusehen.

Erfahren Sie hier alles Wissenswerte über die Wallets für Kryptowährungen.

 

Die Strategie – kurzfristige Gewinne oder langfristige Planung

Im Zentrum Ihrer Anlage in Bitcoin steht Ihre Strategie – und die ist eng mit Ihren Zielen verknüpft. Denn schon vor dem Kauf muss Ihnen klar sein, was Sie mit einer Investition erreichen wollen. Wollen Sie von kurzfristigen Schwankungen profitieren und sich täglich mit dem Thema Bitcoin auseinandersetzen oder planen Sie, für eine gewisse Summe Bitcoins zu kaufen und diese zu halten, bis sie in mehreren Jahren ein Vielfaches Wert sind?

Bei der kurzfristigen Strategie kommt es darauf an, Schwankungen auszunutzen. Kaufen Sie an Tiefs ein und verkaufen Sie an Hochs – das ist einfacher gesagt als getan. Deshalb müssen Sie bei dieser Taktik immer bestens über die aktuellen Kurse und Nachrichten über Bitcoin informiert sein. Zeitaufwändig, aber ein möglicherweise lohnenswerter Weg, um schnell viel Geld zu verdienen.

Die langfristige Strategie erfordert viel Vertrauen in die Zukunft der Kryptowährung. Hier lohnt es sich definitiv, mehr Geld in die Hand zu nehmen, um den tendenziellen Wertgewinn Jahr für Jahr auskosten zu können. Zudem müssen Sie sich nicht so viele Gedanken um Ihre Investition machen, da Ihnen kurzfristige Schwankungen egal sein können – langfristige Entwicklungen stehen hier im Fokus.

 

Auf welchen Bitcoin Börsen Transaktionen durchführen?

Online finden Sie eine große Auswahl an Bitcoin Börsen und anderen Handelsplattformen. Obwohl der Kurs übergreifend gleich ist, können Sie dennoch von den Offerten der Anbieter profitieren. Erkundigen Sie sich etwa, ob mit der Anmeldung an einer Börse zeitgleich ein Wallet angelegt werden kann oder in welchen Währungen Sie zahlen können – manchmal können Sie auch mit PayPal Bitcoins kaufen.

Empfohlene Anbieter für den Kauf von Kryptowährungen:

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Empfohlene Anbieter für das Trading von Kryptowährungen:

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Die 3 Schritte zum Geld verdienen mit Bitcoins

  1. Wallet anlegen
  2. Strategie überlegen
  3. Bitcoins kaufen auf einer Online-Börse

 

Fangen Sie jetzt an, mit Bitcoin Geld zu verdienen und profitieren Sie vom Kursgewinn!